Ich biete einen sehr schönen kleinen Stutzflügel der Firma Kaps an. Dieser hat 88 Tasten, zwei Pedale und überzeugt durch sein beträchtliches und klares Klangvolumen.
Er hat leichte Gebrauchsspuren auf dem Holz.
Zur Zeit steht er im Kölner Süden und bei ernsthaften Interesse kann er Probe gespielt werden.
Transportkosten sind exklusiv.
Da es sich um ein Privatverkauf handelt, keine Garantie, Gewährleistung oder Rücknahme.
Hier ein paar bemerkenswerte und eindrucksvolle Auszüge über Ernst Kaps aus der Internetseite friese-journal.de/ernst-kaps.
Ich zitiere an dieser Stelle die Allgemeine illustrierte Industrie- und Kunst-Zeitung, 1875, da die in dieser Zeitung gewählten Worte...
De volledige tekst van het aanbodIch biete einen sehr schönen kleinen Stutzflügel der Firma Kaps an. Dieser hat 88 Tasten, zwei Pedale und überzeugt durch sein beträchtliches und klares Klangvolumen.
Er hat leichte Gebrauchsspuren auf dem Holz.
Zur Zeit steht er im Kölner Süden und bei ernsthaften Interesse kann er Probe gespielt werden.
Transportkosten sind exklusiv.
Da es sich um ein Privatverkauf handelt, keine Garantie, Gewährleistung oder Rücknahme.
Hier ein paar bemerkenswerte und eindrucksvolle Auszüge über Ernst Kaps aus der Internetseite friese-journal.de/ernst-kaps.
Ich zitiere an dieser Stelle die Allgemeine illustrierte Industrie- und Kunst-Zeitung, 1875, da die in dieser Zeitung gewählten Worte kaum zu übertreffen sind.
„Ernst Kaps ist unstreitig einer der bedeutendsten Pianofortefabrikanten des Königreichs Sachsen und in Anbetracht seiner Specialität der „Stutzflügel“ als genialster Reformator des Clavier’s in Deutschland, wenn nicht des Continents anzusehen und sein grossartiges Etablissement weist alle jene neuen Erfindungen auf, die dieser Fabrikation zu Gute kommen können. „
Kaps spezialisierte sich auf den Flügelbau und schon 1862 erhielt er auf der Londoner Weltausstellung den 2. Preis.
Ernst Kaps hatte ein Ziel. Er wollte einen kleineren Flügel bauen. Ein Instrument, dass dem Flügel in der normalen Größe in seinem Klang voll vergleichbar ist. Nach vielen Versuchen und Klangtests stellte er 1868 einen Miniaturflügel vor der dem vollen Klangumfang eines Konzertflügels nicht nachstand.
Der Ruf um sein Wissen und Können eilte ihm voraus und so bot die Staatsregierung ihm finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer „Pianofortefabrik“ in Dresden an. Nachdem Kaps sein erstes Pianino gefertigt und vorgestellt hatte, bekam er Besuch vom damaligen Kronprinzen Albert von Sachsen und dieser kaufte das Instrument.
Nach allen Erdtheilen versendet er seine Fabrikate, an die Höfe vieler Potentaten. Selbst im Palaste des türkischen Sultans ergötzt man sich an den vollen, dabei zarten Klängen der Kaps’schen Flügel, und die grössten Virtuosen, wie Liszt, Bülow u. a. spielen am liebsten auf einem „kleinen Kaps“.
Es konnte nicht ausbleiben, dass diese eminenten Leistungen von gewichtigen Seiten in ehrenvollster Weise anerkannt wurden. Erhielt doch Herr Kaps für seinen Stutzflügel auf der Ausstellung in Moskau im Jahre 1872 den ersten Preis, die einzige grosse goldene Medaille. Auf der Wiener Weltausstellung im Jahre 1873 hatte Herr Kaps „hors concours“ zwei seiner kleinen Flügel ausgestellt und erregten dieselben durch ihre Tonschönheit, Solidität und leichte Spielart gewaltiges Aufsehen.“